Werner
ich kann mich heute mit einer positiven Nachricht an Sie wenden. 
Nachdem die städtische Verwaltung des Bereiches SÖR (Service öffentlicher Raum) Nürnberg bei einer Begehung des Kinderspielplatzes auf dem ehemaligen Kanalbecken Finkenbrunn feststellte, dass der Zustand des Klet-tergerüstes nicht mehr reparabel ist und somit auch nicht mehr zum Spielen für Kinder geeignet war, wurde diese durch eine neue Kletterwand ersetzt.
Im Zuge der Erneuerung wurden auch Seile, Tritte und diverse andere Teile erneuert oder repariert. Somit ist erst einmal eine vernünftige und gefah-renfreie Benutzung des Spielplatzes gewährleistet.
Mein Dank gilt der Verwaltung von SÖR sowie dem zuständigen Sachbear-beiter und dessen Engagement.  Natürlich ist der jetzige Zustand noch et-was verbesserungsbedürftig. Da die städtischen finanziellen Mittel be-grenzt sind, bitte ich um Verständnis dafür, dass dringliche Schäden an Nürnberger Spielplätzen vorrangig angegangen werden und der Reihe nach abgearbeitet werden müssen. Ich werde mich jedoch weiterhin dafür ein-setzen, das eine komplette Neugestaltung des Spielplatzes an gleicher Stelle entstehen kann.

Viele Grüße Ihr ehrenamtlicher Stadtrat
Werner Gänger

Martindurch die schrecklichen Attentate der letzten Monate ist das Thema `Sicherheit´ zu einem zentralen gesellschaftlichen Thema geworden. Es geht aber nicht nur um innere Sicherheit, sondern auch um innere Freiheit. Si-cherheit ist das Unterpfand der Freiheit. Wir müssen alles dafür tun, dass sich die Menschen sicher, aber nicht kontrolliert fühlen. Kein Staat auf der Welt kann absolute Sicherheit garantieren. Aber der Staat muss alles ihm Mögliche unternehmen, um Bürgerinnen und Bürger zu schützen. 
Sicherheit ist ein ursozialdemokratisches Thema. Soziale Sicherheit und Gerechtigkeit können nur in einer friedfertigen und sicheren Gesellschaft gedeihen. Die SPD sieht hier Handlungsbedarf. An erster Stelle steht, dass die Polizei personell aufgestockt werden muss: Wir wollen insgesamt mindestens 12.000 neue Polizeistellen, 6.000 bei der Bundespolizei und weitere 6.000 in den Ländern. Ein erster Schritt dazu sind die 3.000 Stellen, die wir im Haushalt 2016 durchgesetzt haben. Außerdem wollen wir unsere Justiz stärken. Verfahren müssen schneller abgewickelt und Straftaten konse-quenter verfolgt werden. So stärken wir das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in unsere Gesellschaft. Zudem haben wir die Gesetze zur Bekämp-fung und Verfolgung von Terrorismus an die neue Bedrohungslage angepasst. 
Viele Menschen denken bei dem Thema Sicherheit nicht nur an die öffentli-che bzw. innere Sicherheit, sondern auch an die Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Die Zahl der Einbrüche in Deutschland ist gestiegen: 2015 wurden bundesweit über 160.000 Einbrüche aktenkundig. Für die SPD ist es von enormer Bedeutung, dass sich alle Menschen in ihrer Wohnung oder ih-ren Häusern besser schützen können. Deshalb hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit reagiert. Bereits seit 2015 können Mieter und Eigentümer im Rahmen eines Förderprogramms zum Einbruchschutz Zuschüsse für den Einbau von Alarmanlagen und sicheren Fenstern und Türen erhalten. Für 2017 werden die Mittel auf 50 Millionen Euro erhöht. Wer seine Wohnung oder sein Haus schützen möchte, kann sich vor Umbaubeginn mit einem Antrag an die KfW Bankengruppe wenden. Die Förderung erfolgt durch Zuschüsse zu den Gesamtinvestitionskosten. Der Zuschuss liegt bei zehn Prozent der Gesamtinvestition. Die Mindestinvestitionssumme beträgt 2000 Euro, die Förderhöchstsumme liegt bei 15.000 Euro. Ich würde mich freuen, wenn die Förderung zahlreich in Anspruch genommen wird und die Zahl der Einbrüche langfristig gesenkt wer-den könnte. Weitere Informationen finden Sie unter www.kfw.de. 

Ihr Martin Burkert
 


Friedensflotte 2017Die Mirno More Friedensflotte ist Europas größtes sozialpädagogisches Segelprojekt für benachteiligte Kinder und Jugendliche. „Mirno more“ ist der Gruß der kroatischen Seefahrer und heißt friedliches Meer. 
Seit 1994 treffen sich Kinder unterschiedlichster Herkunft und Religionsangehörigkeit eine Woche im September, um im Zuge einer Segelwoche Hass und Vorurteile über Bord zu werfen, Toleranz sowie friedliche Konfliktlösung zu trainieren und Freundschaften über ethnische und soziale Grenzen hinweg zu schließen. Höhepunkte der Segelwoche sind das große Friedensfest und die Formationsfahrt mit Teilnehmern aus 20 Ländern auf über 100 Segelschiffen.

Unser Verein Friedensflotte - Mirno More Nürnberg e.V. ermöglicht seit 2009 benachteiligten Kindern und Jugendlichen aus Nürnberg die Teilnahme an der Friedensflotte. 
Beim Segeln einen Beitrag für die Crew leisten, Stärken bzw. Schwächen zu erfahren, Begegnungen mit anderen, internationalen Besatzungen mit fremder Sprache, auch mit behinderten Menschen und nicht zuletzt das Zusammenleben auf dem Schiff gemeinschaftlich zu organisieren, sind für unsere Kids völlig neue Erfahrungen und Herausforderungen, die zu meistern sind. Gemeinsam auf der Seekarte den Kurs planen, zusammen Segel setzen, einer unbekannten Insel entgegensteuern und gemeinsam den Sonnenuntergang in einer einsamen Bucht zu erleben – das sind (Natur-) Erlebnisse, die Jugendliche zu einem Team zusammenschweißen und insbesondere auch „Großstadtkinder“ positiv prägen.

Wir wollen auch in Zukunft Jugendlichen aus Nürnberg diese Chance eröffnen. Dafür brauchen wir deine / Ihre Unterstützung! Unser Verein ist gemeinnützig und kann Spendenquittungen ausstellen. 

 

Spendenkonto: Friedensflotte - Mirno More Nürnberg e.V., VR Bank Nürnberg, 
IBAN: DE82 7606 0618 0000 0206 05, BIC: GENO DE F1 N02
Informationen: Ilka Soldner, Tel. 0170 /    3123 843, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

Friedensflotte 2017Friedensflotte 2017

Amely_1

seit dem letzten Roten Blättla ist viel passiert. In den USA wurde Trump gewählt und mit ihm ein neuer Politikstil.

Unberechenbar und launisch zwitschert er seine Botschaften mit bis zu 140 Zeichen um die Welt - schon der Text bis hierher ist länger als 250 Zeichen - und verunsichert damit nicht nur Migranten und Außenminister, sondern schließlich sogar Börsianer, die anfangs noch lautstark gejubelt hatten. 

Für weitere Verunsicherung sorgen die Anschläge der Islamisten – ein Schock war der Anschlag am Berliner Weihnachtsmarkt – und schließlich Erdogan, der die Türkei Schritt für Schritt in einen autoritären und immer stärker islamistisch ausgerichteten Staat umbaut und dabei Lehrer, Richter und Journalisten hinter Gittern verschwinden lässt.

Was für ein Lichtblick dagegen Deutschland: Frank-Walter Steinmeier wurde zum Bundespräsidenten gewählt, Sigmar Gabriel sein Nachfolger als Außenminister hat Platz gemacht für Martin Schulz, dem die Sympathiebekundungen zufliegen, weil er eintreten will für mehr soziale Gerechtigkeit. 

Das ersehnen viele in Deutschland, die in den letzten Jahren immer nur zuhören und zu spüren bekamen, die Schere geht auseinander. Schulz macht Hoffnung: den Rentnerinnen und Rentnern, den Arbeitslosen und den Arbeitnehmern und die SPD liegt erstmals seit Schröders erstem Wahlkampf wieder vorne.  Mit Martin Schulz und hier in der Gartenstadt mit Martin Burkert, zieht eine starke SPD in den Bundestagswahlkampf. Und dabei geht es um mehr als Sonntagsfragen und Umfragewerte.

Es geht um Demokratie. Wir müssen in einem Europa, in dem immer mehr Populisten die Wahlen gewinnen, die Werte der Demokratie hochhalten: Eine Freiheit, die freie Meinungsäußerung gewährleistet, Mitsprache bei politischen Entscheidungen, Gleichheit vor dem Recht und eine solidarische Gesellschaft.

Und wenn es in der Gartenstadt zwitschert, dann sind es zum Glück keine 140-Zeichen Botschaften launischer Amerikaner, sondern die Vögel, die nach dem langen Winter zurückgekehrt sind und sich an den bunten Gärten der Gartenstadt freuen.

Freuen Sie sich mit uns, der Gartenstadt-SPD, auf den Frühling und kämpfen Sie mit uns um Demokratie und Gerechtigkeit.

Amely Weiß und der Vorstand der SPD Gartenstadt.

MBDA

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Die Nürnberger Mitglieder des Bezirkstages

Die Nürnberger Mitglieder des Bezirkstages: Wolfgang Beigel, Amely Weiß

und Dr. Horst Krömker mit Ehefrau (von links nach rechts)

Amely_1

Mit dem im Dezember beschlossenen Bundesteilhabegesetz (BTHG)  sollten die einschlägigen Vorgaben der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen umgesetzt werden. Es soll die Selbstbestimmung und die Stellung der  Menschen mit Behinderungen gegenüber den Kostenträgern stärken. Kerngedanke der Umsetzung ist, dass die Eingliederungshilfe aus dem Fürsorgesystem (Sozialhilfe SGB XII) herausgeführt und in das Teilhaberecht (SGB IX) überführt wird, wodurch die rechtliche Grundlage – der Anspruch auf Leistung -  gestärkt wird. Gleichzeitig soll es die Ausgabendynamik in der Eingliederungshilfe bremsen.  
Nach der ersten Veröffentlichung des BTHG bis zum Beschluss im Dezember 2016 wuchs der Widerstand gegen dieses Gesetz. Vertreter*innen von Behinderten- und Wohlfahrtsverbänden protestierten dagegen, obwohl die Beratungen zu diesem Gesetz ein gelungenes Beispiel für eine moderne Beteiligungskultur sind. Denn es wurden verschiedene Gruppen von  Menschen mit Behinderungen wie niemals zuvor am Prozess der Erarbeitung des neuen Gesetzes beteiligt. Einziger Pferdefuß  - hinterher kamen Klagen auf, dass ungenügend zurückgemeldet wurde, warum so viele Vorschläge letztlich nicht in das Gesetz eingeflossen sind. 


Das BTHG bringt auf jeden Fall Verbesserungen
Erfreulich ist die Orientierung an Teilhabe und Selbstbestimmung. Die Definition von Behinderung wurde deutlich modernisiert und orientiert sich an der bio-psycho-sozialen Klassifikation (dem Einordnungssystem in Fragen des Körpers, der Seele und der sozialen Gegebenheiten) der ICF 1 (*1)  (§2 BTHG).

Der Behinderten-Begriff ist dadurch Teilhabe- statt Defizit-orientiert, wodurch sich die Stellung der Menschen mit Behinderungen hin zur Gleichstellung verändert. Menschen mit Behinderung sollen ein selbstbestimmtes eigenverantwortliches Leben führen können, wie andere auch. 
Dieser neue Begriff stellt die gleichberechtigte Teilhabe und den individuellen Bedarf  von Menschen mit Behinderung an allen gesellschaftlichen Bereichen in den Mittelpunkt. Gesetzlich soll das umgesetzt werden  durch das neue Gesamtplanverfahren (§§ 117 ff.). Individuelle Leistungen und Leistungsarrangements sollen daher der Regelfall werden und nicht pauschale Versorgungssettings. Der Gesamtplan soll regelmäßig überprüft werden und sich an seiner Wirkung messen lassen (§ 121).

Weiter als positiv zu werten sind
-    die Erleichterung von Übergängen zwischen zweiten und erstem Arbeitsmarkt , 
-    die Entkoppelung von Wohnen und Assistenzleistungen, 
-    die Anhebung der Vermögensfreigrenzen stufenweise auf 50.000.- € im Jahr 2020 und Nicht-Anrechnung der Partnereinkommen
-    auch der Vermögensfreibetrag für Menschen, die Sozialhilfe beziehen, wird  von derzeit 2600 Euro auf 5000 Euro angehoben und erweitert damit die finanziellen Spielräume von vielen Werkstattbeschäftigten oder Beziehern von Blindenhilfe oder Grundsicherung.

Nach den Protesten der Verbände konnten folgende Befürchtungen der Menschen mit Behinderungen ausgeräumt werden:
-    Für die Leistungsberechtigung muss man nicht die Behinderung in fünf von neun Lebensbereichen nachweisen. Bis zum 01.01.2023 gelten die derzeitigen Zugangsregelungen.
-    Leistungen der Pflegeversicherung müssen nicht vorrangig vor Leistungen der Eingliederungshilfe in Anspruch genommen werden.
Menschen mit Behinderungen können beide Leistungen weiterhin nebeneinander in Anspruch nehmen. Die Eingliederungshilfe umfasst jetzt auch Pflegeleistungen
-    Keine Verlegung ins Heim aus Kostengründen. Auf Wunsch der Betroffenen haben das Wohnen in der eigenen Wohnung und das Leben in inklusiven Wohngemeinschaften Vorrang vor dem Leben in einer Wohnstätte.

Gleichzeitig sollte jedoch keine neue Ausgabendynamik in der Eingliederungshilfe zustande kommen. Mit dem Gesetz sollte auch eine finanzielle Entlastung der Kommunen verbunden werden. Und so ist aus Sicht der öffentlichen Leistungsträger verständlich, dass an anderer Stelle eine klare Leistungseinschränkung erfolgen muss. Das bringt ein Spannungsverhältnis, das sich oftmals negativ auf die Umsetzung der UN-Konvention auswirkt.  

Das wird deutlich an folgendem Beispiel:
Die Entkoppelung von Wohnen und Assistenzleistungen bringt dem einzelnen Menschen mit Behinderung mehr Freiheit. Er/ sie kann da wohnen, wo er/sie möchte und wiederum woanders arbeiten. Schwierig wird es aber wenn die Leistungseinschränkung dann dazu führt, dass er fünf andere Leute finden muss, wenn er eine Assistenz braucht, um eine bestimmte Unterstützungsleistung zu erhalten (sogenanntes Poolen), um am sozialen, kulturellen Leben oder Bildungsangeboten teilzuhaben.

„Mit dem Bundesteilhabegesetz ist ein erster wichtiger Schritt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erfolgt“, stellt  Gisela Niclas, Fraktionsvorsitzende der SPD im Bezirkstag fest. „Wir müssen jedoch weitergehen und auf allen Ebenen an der Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen arbeiten. Im Bezirkstag haben Amely Weiß und ich als Vertreterinnen der SPD im Sozialausschuss unter anderem mit Anträgen auf einem Fachtag Inklusion, einen Inklusionspreis, auf die Erstellung von Bescheiden in leichter Sprache und auf einen mittelfränkischen Behindertenrat Akzente dazu gesetzt.“
 

Amely Weiß

*1 Die International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) ist eine Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Deutschsprachige Übersetzung: Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit.
Die ICF dient fach- und länderübergreifend als einheitliche und standardisierte Sprache zur Beschreibung des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umgebungsfaktoren eines Menschen. Mit der ICF können die bio-psycho-sozialen Aspekte von Krankheitsfolgen unter Berücksichtigung der Kontextfaktoren systematisch erfasst werden.

 

 

Julia StreichAls ich das kleine Büro für den Interviewtermin betrete, sitzt die neue Lei-terin des Kulturladen an ihrem Schreibtisch und will noch schnell etwas frühstücken  –  wegen mehrerer Termine vorher war heute dafür noch gar keine Zeit geblieben. Frau Schich lacht mich an und kommt mit ausgestreck-ter Hand auf mich zu. Sie freut sich über meinen Besuch und ist nicht weni-ger interessiert und neugierig als ich.


RB: Frau Schich, Sie haben kürzlich die Leitung des Kulturladens in der Gartenstadt übernommenen. Zwar haben Sie bereits vorher bei der Stadt Nürnberg als Sozialpädagogin gearbeitet, aber in einem ganz anderen Be-reich, nämlich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.  Was hat Sie an der Kulturladenarbeit gereizt?

Julia Schich: Mein Bezug zur soziokulturellen Arbeit hat schon während meiner Tätigkeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bestanden. Einer meiner Arbeitsschwerpunkte lag auf kinder- und jugendkulturellen Angebo-ten und Projekten. Dabei sind beispielsweise einige Jugendvideo-Kurzfilme oder der HipHop- und Streetdancecontest „Dance Deluxe“ entstanden. Die Schaffenskraft und das Können, das in den Menschen schlummert, sind er-staunlich. Ihnen dabei zu helfen, dem Ganzen Ausdruck zu verleihen, ihnen einen Rahmen und eine Plattform zu bieten, ihr Können zu entdecken und weiterzuentwickeln, macht den Reiz meiner Arbeit aus. 

RB: Welchen ersten Eindruck haben Sie von den Gartenstädterinnen und Gartenstädtern? Viele sagen, die Gartenstadt sei ein eigener Stadtteil und die Leute hätten eine eigene Mentalität, weil die Fluktuation in einer Genos-senschaftssiedlung naturgemäß geringer ist. Wie erleben Sie die Garten-stadt?

Julia Schich: Die Gartenstädterinnen und Gartenstädter erlebe ich als sehr freundliche und aufgeschlossene Menschen. Ich bin von ihnen herzlich und entgegenkommend aufgenommen worden. Darüber freue ich mich sehr und ich möchte bei dieser Gelegenheit gleich einmal „Danke“ sagen. Die dörfliche Struktur des Stadtteils gefällt mir sehr gut. Die Wege zu den Menschen sind viel kürzer und das Verhältnis zueinander ist sehr persönlich. Besonders begeistert bin ich von dem Potenzial und dem Engagement der Gartenstädterinnen und  -städter. Kurzum, ich fühle mich hier sehr wohl, freue mich auf meine Arbeit hier in der Gartenstadt und hoffe auf ein gu-tes Zusammensein mit den Menschen aus dem Stadtteil. 

RB: Ihre Vorgängerin, Monika Abel, hat den Kulturladen in der Gartenstadt sehr geprägt. Sie hat sich für die Flüchtlingsarbeit des Bunten Tisches stark gemacht und im Kulturladen das Café Asyl eingerichtet, in dem sich Flüchtlinge, Gartenstädterinnen und Gartenstädter regelmäßiges treffen und zusammen Kaffee trinken, Kuchen essen, plaudern und sich austauschen. Werden Sie diese Flüchtlingsarbeit weiter unterstützen und fortsetzen?

Julia Schich: Die Arbeit des Bunten Tisches durfte ich bereits ein wenig kennen lernen und ich erachte sie als wichtig und wertvoll. Deshalb stehe ich voll und ganz dahinter und wir, als Kulturladen, werden uns auch weiter-hin einbringen und die Tätigkeiten des Bunten Tisches unterstützen. Selbst-verständlich gehört hierzu auch die Flüchtlingshilfe, die hier im Stadtteil ja bereits sehr engagiert von den verschiedenen Akteuren geleistet wird. Die tolle Arbeit der Ehrenamtlichen und die gute Stimmung im Café Asyl  habe ich im September schon selbst erleben können und ich werde gerne wieder kommen und mitmachen. 

RB: Hat Frau Abel Ihnen für Arbeit hier im Kulturladen etwas mit auf den Weg gegeben?

Julia Schich: Monika hat mir einen sehr gut geführten und gepflegten Kul-turladen übergeben, was mir den Einstieg hier immens erleichtert. Und ich habe mit Katharina Arnold und Kerem Özbengü zwei tolle Kollegen, die mir all die vielen Fragen, die ich so habe, beantworten und mir stets mit Rat und Tat zur Seite stehen.  

RB: Und natürlich interessiert uns, was Sie für den Kulturladen geplant haben, was Ihnen wichtig ist, welche Ideen Sie mitgebracht haben und ob Sie vielleicht auch etwas verändern möchten.

Julia Schich: Wichtig ist mir, die guten Kooperationen mit den vielen Akt-euren, Einrichtungen und engagierten Gartenstädterinnen und Gartenstäd-tern zu pflegen und auch weiter Ideen nach den Bedürfnissen und Interes-sen der Menschen im Stadtteil zu entwickeln. Davon ausgehend wird sich alles Weitere ergeben.  

RB: Die Gartenstädterinnen und Gartenstädter mögen ihren Kulturladen. Er gehört zum Quartier wie der Alte Kanal. Wir freuen uns auf die Veranstal-tungen, Kursangebote und Ihre neuen Ideen. Gibt es etwas, was Sie sich umgekehrt für die Kulturladenarbeit von den Gartenstädterinnen und Gar-tenstädtern wünschen?

Julia Schich: Ich wünsche mir, dass die Gartenstädterinnen und Garten-städter so aufgeschlossen bleiben, wie sie sind. Und ich bitte sie darum, ihre Ideen und Wünsche zu äußern und dem Kulturladen auch weiterhin mit ihrer Anwesenheit und ihrem Engagement treu zu bleiben. 

RB: Herzlichen Dank für das Interview. 
Julia Schich: Vielen Dank für Ihr Interesse.
 

   
Helga2 Vorst_Stefan_Schuster martin
   

Termine der SPD-Gartenstadt  

   

demnächst in der Gartenstadt  

28 Juni ,14:00 Uhr
Seniorenclub AWO – Kaffee und Unterhaltung
AWO
28 Juni ,19:00 Uhr
Stadtteiltermin SPD-Gartenstadt - Ortsvereinssitzung
Ortsverein
29 Juni ,14:00 Uhr
Kreatives Gestalten und Gäste
Seniorenbegegnungsstätte
30 Juni ,14:30 Uhr
Klassenportrait - Vernissage
Kulturladen
03 Juli ,10:00 Uhr
Seniorenbegegnungsstätte: Gymnastik mit Frau Adelhardt
Seniorenbegegnungsstätte
03 Juli ,14:00 Uhr
Seniorenstammtisch mit Fahrdienst
Seniorenbegegnungsstätte
05 Juli ,14:00 Uhr
Spielenachmittag für Frauen - Schmankerl
Seniorenbegegnungsstätte
   
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